Malerei

Tobias Küch's Malerei erfuhr in fast drei Jahrzehnten drei Werkphasen.

Die erste, Anfang der 90er, war beeinflusst (auch seitens damaliger Atelierkollegen) von den neuen Wilden. Eine nicht gegenständliche ausdrucksstarke gestische Malerei.

Schon ´92 änderte sich durch einen Besuch in den Uffizien der Stil. Im wesentlichen entstand eine flächige Malerei ohne Konturen, in der die aufeinander treffenden Farbflächen Kontraste bilden, meist Binnen- u. Außenflächen (Kopf, Körper – Peripherie).

Diese zweite Phase dauert bis heute an.

Die dritte Phase floss ab ca. 2010 mit ein. Die Rastermalerei. Um in festgelegten Formen arbeiten zu können und das Motiv zu erhalten und nicht gestisch zu suchen, entstand damit auch ein Mehr an Physiognomie und konstruktiver Details.

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Unterkategorien

Akt ist nach unserem Verständnis immer Mensch, meißtens Frau.

In diesem Sujet tummeln sich, wie bei dem Untermenü Portrait beschrieben, fiktive Bilder und in Aktsitzungen entstandene, die auch mit Buchstaben, aber mit der Bezeichnung „Körper“ versehen sind.

Kein Bild wurde mit 2-dimensionaler Vorlage erstellt.

Portrait ist nach unserem Verständnis immer Mensch.

In diesem umfangreichen Sujet finden sich viele Fiktive. Zu erkennen an belanglosen Titeln. Nicht dass diese Bilder belanglos wären, sie bilden eine nebulöse Front, die symbolisch für „etwas“ stehen.

Eine weitere Reihe mit Titel „Portrait X“, wobei der Buchstabe eine bestimmte Person beschreibt, die auch in fast allen Bildern in Portraitsitzungen entstanden. Außnahme natürlich „Portrait H“.

Ein paar wenige stammen aus der Erinnerung („Portrait G“, „Portrait D“)

Wieder andere sind von Zeitungsbildern animiert, wie „Arcor Woman“ und natürlich „Portrait H“.

Die Brentanos sind gestisch nach einer Xenografie, immer der Strophe des 8-strophigen Gedichts, „25. August 1817“, folgend, entstanden.

Die Politiker sind aus Zeitungsbildern zitiert und mit Hilfe der oben beschriebenen Rastermalerei umgesetzt.

Ein neues Sujet.

Hier sind alle Bilder eingeordnet, die sich (auch) mit anderen Themen und Symbolen beschäftigen.

Hinzu kommt auch die Zitation berühmter Gemälde (-ausschnitte) oder deren Kontextion.